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Darmkrebs

Darmkrebs ist der dritthäufigste Krebs und die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache. Darmkrebs entwickelt sich normalerweise langsam über mehrere Jahre hinweg. Meist beginnt er mit verstärktem Gewebewachstum oder einem Polypen in der Schleimhaut von Dickdarm oder Enddarm, welche mit der Zeit bösartig entarten. Polypen, oder sogenannte Adenome, sind häufig und kommen vor in circa 30 – 50% aller Menschen im Alter über 50 Jahren. Obwohl aus diesen Adenomen grundsätzlich Krebs entstehen kann, geschieht dies nur in weniger als 10% der Fälle. Da diese Entwicklung meist ohne sichtbaren Symptome einhergeht, ist es für die Früherkennung wichtig regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen – wenn Darmkrebs früh erkannt wird, ist er sehr gut zu behandeln und meist heilbar. Trotz der guten Prognose bei früher Diagnose, unzähligen öffentlichen Aufklärungskampagnen und nationalen Vorsorgeprogrammen, werden momentan nur 1 von 7 vorsorgeberechtigten Europäern regelmäßig auf Darmkrebs untersucht. In der Konsequenz werden 60% aller Diagnosen erst gestellt wenn der Darmkrebs bereits in die Lymphknoten oder andere Organe gestreut hat wodurch sich Prognose und Krankheitsausgang für die Patienten deutlich verschlechtert.

Um diese Situation zu verbessern ist es wichtig, so vielen Menschen wie möglich Zugang zu Vorsorgeprogrammen zu ermöglichen und Ihnen Testverfahren anzubieten, die Ihre Teilnahmebereitschaft erhöhen. Dadurch kann Darmkrebs in früheren Stadien erkannt werden und die Prognose für die Patienten deutlich verbessert werden.

Zusätzliche Informationen zu Darmkrebs

Um mehr über Darmkrebs und die Vorsorge zu erfahren informieren Sie sich auch auf den folgenden Webseiten

Felix Burda Stiftung
darmkrebs.de

Krebsinformationsdienst
krebsinformationsdienst.de

Deutsche Krebsgesellschaft
krebsgesellschaft.de