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Warum zur Darmkrebsvorsorge?

Darmkrebs zählt im Frühstadium zu den symptomfreien Krankheiten. Darmkrebs ist jedoch in der Regel heilbar, wenn er frühzeitig erkannt wird. Ungefähr 9 von 10  Menschen überleben Darmkrebs, wenn er rechtzeitig diagnostiziert wird. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Darmkrebsvorsorge. Ihr Arzt hilft Ihnen dabei, die für Sie passende Vorsorgeuntersuchung zu finden.

Darmkrebsfakten weltweit*:

  • die dritthäufigste bösartige Tumorerkrankung
  • die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache
  • nur bei 40% der Darmkrebspatienten wird der Krebs frühzeitig erkannt

Wer sollte zur Darmkrebsvorsorge?

Jeder kann Darmkrebs bekommen. Ab einem Alter von 50 Jahren steigt das Erkrankungsrisiko deutlich an, weshalb Menschen ab 50 zu einer regelmäßigen Vorsorge geraten wird. In der EU nimmt jedoch nur jeder Siebte die Darmkrebsvorsorge wahr. Mit zunehmendem Alter liegt das Risiko, einmal im Leben an Darmkrebs zu erkranken, bei 1 zu 20.

Vorsorgeuntersuchungen

Es gibt zwei unterschiedliche Untersuchungsverfahren bei der Vorsorge:

Invasive bildgebende Verfahren, die den Darmkrebs bereits erkennen können bevor er entsteht  

  • Koloskopie und flexible Sigmoidoskopie
  • CT Kolonographie

 

Nicht-invasive Tests, die auf ein potentielles Darmkrebsrisiko hinweisen

  • Okkultbluttest (okkult=verborgen), ein Nachweistest von Blut im Stuhl (Fecal Occult Blood Test, FOBT)
  • Fäkaler Immunchemischer Test (FIT)
  • Blutbasierter Epi proColon 2.0 CE Test

Um den für Sie geeigneten Test zur Darmkrebsvorsorge zu finden, sollten Sie die Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren kennen. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt und entscheiden Sie gemeinsam, welcher Test für Sie in Frage kommt.